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Katastrophenschutzübung Brokdorf 2010
Aus dem LZGIm Rahmen der Katastrophenschutzübung Brokdorf 2010 hat der LZ-G Dithmarschen zusammen mit der TEL Dithmarschen, dem THW Orstverband Meldorf und dem DRK Dithmarschen eine Notfallstation in St.Michaelisdonn betrieben.

Bilder unter www.tel-dithmarschen.de

Zusätzlich zu diesem Bericht hier ein Auszug aus der Pressemeldung des Amtes für Katastrophenschutz:
"[...]
Der unwahrscheinliche Unfall mit radioaktivem Material auf dem Betriebsgelände des Kernkraftwerkes Brokdorf (Kreis Steinburg) bildet den Ausgangspunkt. Um die Einsatzleitung im Umfang eines sehr schweren Unglücks zu fordern ist die für die Übung angenommene Intensität der radioaktiven Strahlung sehr viel höher, als dies tatsächlich möglich ist. Das Unternehmen E.ON Kernkraft GmbH hat trotzdem zugestimmt, mit dem Kernkraftwerk Brokdorf den Rahmen für diese Übung zu bilden, denn der Betreiber der Anlage hat ein großes Interesse daran, das vereinbarte Management eines solchen Unfalls, unabhängig davon, dass er nach menschlichem ermessen ausgeschlossen werden kann, im Verbund mit Behörden und Feuerwehren zu üben. An diesem Übungstag wird es daher auch die Kraftwerkswarte sein, von der der Notruf ausgehen wird. Wenn dieser von einem Mitarbeiter der Kooperativen Leitstelle West in Elmshorn entgegengenommen wird, werden die Werkfeuerwehr und die kraftwerkinterne Messtechnik bereits auf den angenommenen Unfall reagiert haben und sofort erste Messdaten zur Abschätzung der Gefahr mitteilen.
Im weiteren Verlauf werden unter anderem Einsatzkräfte der für solche Lagen speziell ausgerüsteten Löschzüge Gefahrgut (LZ-G) der Kreise Steinburg und Dithmarschen zum Einsatz kommen. Der Rettungs-, Sanitäts- und Betreuungsdienst sowie die Führungsstäbe Katastrophenschutz der Kreise Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg und auch die der Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein werden alarmiert. Für die Identifikation der radioaktiven Strahlenquellen wird ein Fachlabor eingeschaltet werden. Die Spezialisten der Atomaufsicht und der TÜV-Nord werden vor Ort sein, um das Messnetz zu betreuen, die Daten auszuwerten und die Einsatzleitung zu beraten. Dazu werden Angaben herangezogen, die den beiden voneinander unabhängigen, computergestützten Überwachungssystemen für radioaktive Gefahren, die „Kernkraftwerks Fernüberwachung (KFÜ)“ des Landes und das „Integrierte Mess- und Informationssystem (IMIS)“ des Bundes „Messwerte“ ausgeben. Die beiden Systeme werden für die Übung manipuliert, sodass die „Messungen“ das angenommene Szenario abbilden. Die Übung läuft also nicht nach einem „Drehbuch“, sondern die Einsatzleitungen müssen auf die Angaben und die Beratung der Fachleute reagieren und Entscheidungen treffen.”
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